3. Zuchtviehversteigerung im neuen Jahr in der RGO|Arena

Die dritte und letzte Zuchtviehversteigerung im heurigen Frühjahr ging vergangenen Dienstag, 8. Mai 2018 in der RGO|Arena in Lienz über die Bühne.

Das Angebot war bei dieser Versteigerung mit 148 trächtigen Kalbinnen, 45 Kühen und 20 Zuchtkälbern der Rassen Braun- und Fleckvieh sehr groß.
 
42 Fleckvieh-Jungkühe wurden angeboten und 40 davon verkauft. Der Durchschnittspreis lag mit
€ 1.939,-- netto Zuschlagspreis deutlich über den letzten beiden Versteigerungen.
Die durchschnittliche Milchleistung lag auf einem sehr ansprechenden Niveau, wobei die Qualität sehr unterschiedlich war. Diesmal wurden doch einige Kühe verkauft, die schon vor über 3 Monaten abgekalbt haben. Diese haben für die Vermarktung als Jungkuh schon eine sehr lange Laktation. Trotzdem wurden auch für diese Tiere sehr ansprechende Preise erzielt, und die gute, ansprechende Qualität kostete noch einmal deutlich mehr.
Im heurigen Frühjahr wurden 134 Jungkühe (2017 – 124 Stk.) mit einem Durchschnittspreis von 1.709,-- verkauft, was einen Preisrückgang zum Vorjahr von € 98,-- bedeutet.
 
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Die teuerste II-er Kalbin (V: Hurly) vom Besitzer Dichtl Leopold, vlg. Krienhuber in Virgen wurde um 2.440,-- verkauft.  

Erreichte Einsatzleistung im Vergleich:

Durchschnittspreise im Vergleich:

Bei den Kalbinnen wurden beim Braunvieh alle verkauft und beim Fleckvieh 6 Stück nicht abgegeben. Die Qualität war bei den Kalbinnen insgesamt sehr einheitlich und ansprechend. Der Futterzustand war, wie im Mai üblich, hervorragend und das Durchschnittsgewicht betrug 710 kg.
28 % der Kalbinnen im Katalog waren weniger als 6 Monate trächtig! Dieser Anteil ist stets bei der letzten Frühjahrsversteigerung sehr hoch. Aber auch für die sehr vielen schweren Kalbinnen war der italienische und Südtiroler Markt sehr aufnahmefähig. Der Durchschnittspreis für die 138 verkauften Fleckvieh-Kalbinnen lag mit € 1.800,-- auf einem recht guten Niveau.
Im 1. Halbjahr wurden 245 Fleckvieh-Kalbinnen (2017 – 222) um € 1.758,-- verkauft; das ergibt ein leichtes Minus von € 18,--.
 
391 Rindern wurden im 1. Halbjahr verkauft, das sind um 33 Stück mehr als im Vorjahr.
Der Inlandsmarkt lag mit 15 %, wie im Frühjahr üblich, auf einem sehr niedrigen Niveau. Die RGO|Vieh kaufte 297 Stück (= 76 %) der verkauften Rinder, und die restlichen 9 % wurden von den Firmen Schwaninger, Pustertaler Vieh-Export und Mühlegger ersteigert.
 
Nach Auslaufen des BT-Sperrgebietes in Oberkärnten wurden wieder 20 weibliche Fleckvieh Zuchtkälber angeboten. Die Qualität war sehr unterschiedlich, und so wurden nur 12 im Ring um durchschnittlich € 479,-- netto verkauft.
 
 

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