Felssturz auf der Felbertauernstraße

Jahr der Herausforderungen

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Das Jahr 2013 war für die RGO bisher kein einfaches Jahr. Zuerst hat uns der lange Winter in den Monaten März und April das Geschäft vermiest. Aufgrund des späteren Saisonbeginns mussten wir in fast allen Bereichen starke Umsatzeinbußen hinnehmen. Während wir in der Sparte Agrar das Saatgut, die Dünge- und Pflanzenschutzmittel einige Wochen später dennoch verkaufen konnten, sind die Rückgänge in der RGO|Bau GmbH, in den HG-Märkten und zum Teil auch in der Energie bis zum Jahresende nicht mehr wettzumachen.

Sperre der Felbertauernstraße

Leider mussten wir im Mai einen weiteren, noch größeren Rückschlag verkraften. Die Sperre der Felbertauernstraße in Folge eines Felssturzes trifft vor allem unsere Sparten Drexel und Agrar sehr hart. Unsere Drexel-Sattelzüge bringen täglich 8 Fuhren Zement von Eiberg in Nordtirol nach Lienz. Ein oder zwei Silozüge des Mischfutterwerks liefern jeden Tag unser Futter von Lienz ins Pinzgau oder ins Nordtiroler Unterland. Die Straßensperre zwingt uns über die Tauernautobahn, die Glocknerhochalpenstraße oder die Brennerautobahn auszuweichen. Das bedeutet pro Tour eine ca. 4 Stunden längere Fahrzeit, zusätzliche Übernachtungspesen und höhere Mautgebühren. Dadurch fallen für unser Unternehmen Mehrkosten von bis zu € 3.000,-- pro Tag an. Weitere Auswirkungen, wie der deutlich reduzierte Treibstoff-Umsatz in der BP-Tankstelle in Matrei, die höheren Einstandspreise für Rohstoffe im Mischfutterwerk oder der Rückgang bei Lkw-Reparaturen sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt.
Die RGO muss nun daran arbeiten das Beste aus dieser Situation zu machen. So werden wir versuchen den wirtschaftlichen Schaden durch Kosteneinsparungen in Grenzen zu halten. Wenn wir das heurige Jahr auch nicht ganz unbeschadet überstehen werden, so besteht doch kein Grund zu großer Sorge.